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Wikinger Rallye: Herbold übernimmt Führung

Wikinger Rallye: Herbold übernimmt Führung

Mathias Mahrholz . Veröffentlicht in DRM 152 Views

Zwei Super2000-Teams machen die Pace beim Auftakt zum zweiten Lauf der DRM. Felix Herbold / Michael Kölbach (Ismaning / Winterwerb, Ford Fiesta S2000) setzten sich auf den ersten vier Prüfungen der ADAC Wikinger-Rallye gegen Marc Wallenwein / Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn, Skoda Fabia S2000) durch: 38,7 Sekunden konnten die Vorjahressieger auf den ersten 50 Kilometern der Rallye ihren Konkurrenten abnehmen – bei noch über 110 Bestzeitkilometern auf der Samstagsetappe können sie den zweiten Rallyetag kontrolliert angehen. Die überragend auftrumpfenden Christian Riedemann / Lara Vanneste (Sulingen / Belgien) konnten im kleinen Citroën DS3 R3T eine exzellente Leistung  abliefern und eroberten überraschend die dritte Position im Zwischenklassement.

In der zweiten Prüfung war ich zu Beginn nicht im Rhythmus und insgesamt bin ich noch nicht am Limit dessen, was das Auto kann. Aber ich fühle mich wieder sehr wohl im Fiesta“, grinste Vorjahressieger Herbold im Servicepark. Sein schärfster Konkurrent allerdings dürfte am zweiten Rallyetag zum Angriff blasen: „Ich habe Probleme mit meiner Bremse, deshalb verliere ich beim Anbremsen einiges an Zeit“, berichtete Mark Wallenwein. „Gegen Felix Herbold ist da nicht viel zu machen. Er ist einfach zu schnell.“

Starke Vorstellung von Riedemann

Der stark auftrumpfende Führende der 2WD-Wertung war der Überraschungs- mann des ersten Rallyetages: Christian Riedemann konnte sich mit seiner belgischen Co-Pilotin Lara Vanneste im Citroën DS3 R3T nach vier WPs auf dem dritten Rang platzieren. „Ich hatte auf den ersten beiden Prüfungen ein ganz blö- des Gefühl durch die viel zu weichen Reifen“, berichtet er. „Immer wieder versuchte mein Heck mich zu überholen. Aber die Zeiten sprechen eine andere Sprache.“ Riedemann lag damit noch vor den Meisterschaftsführenden Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Lautrach, Subaru Impreza N16), die nach dem ersten Tag auf Rang vier geführt wurden. Bester Pilot aus der dänischen Meisterschaft, die im Rahmen der ADAC Wikinger-Rallye ihren ersten Lauf der Saison absolviert, wurde Brian Madsen mit Co-Pilotin Anja Posorski (Peugeot 207 Super2000).

Stimmen von Freitag:

Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn), Skoda Fabia S2000

„Ich habe Probleme mit meiner Bremse, deshalb verliere ich beim Anbremsen einiges an Zeit. Gegen Felix Herbold ist da nicht viel zu machen. Er ist einfach zu schnell.“

 

Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Lautrach), Subaru Impre- za N16

„Ich habe versucht von Anfang an Druck zu machen um Zeit rauszuholen. Das hat auch funktioniert. In der zweiten Prüfung bin ich etwas aus dem Rhythmus gekommen und habe etwas Zeit verloren.“

 

Felix Herbold / Michael Kölbach (Ismaning / Winterwerb), Ford Fiesta S2000

„In der zweiten Prüfung war ich zu Beginn nicht im Rhythmus und insgesamt bin ich noch nicht am Limit dessen, was das Auto könnte. Aber ich fühle mich wieder sehr wohl im Fiesta.“

 

Carsten Mohe / Katrin Becker (Crottendorf / Schlitz), Renault Mégane R.S. N4

„Es läuft bei uns zwar sehr gut, aber der Christian (Riedemann) ist extrem schnell. Mal sehen, was wir dagegen noch machen können.“

 

Ruben Zeltner / Helmar Hinneberg (Lichtenstein / Hamburg) Porsche 911 GT3

„Die Prüfungen waren mir viel zu rutschig. Ich weiß nicht genau ob es am Auto oder an der Straße liegt. Ich werde jetzt im Service etwas am Fahrwerk ändern und hoffe, dass es dann besser wird.”

 

Brian Madsen / Anja Posorski (Dänemark / Dänemark), Peugeot 207 Super 2000

„Wir haben noch große Probleme mit dem Aufschrieb. Ich hatte überhaupt keinen Rhythmus. Aber wir machen weiter.“

 

Olaf Dobberkau / Alexandra Dobberkau (Schleusingen / Schleusingen), Porsche 911 GT3

„Wir haben uns schon gedreht, um Welten zu früh gebremst und sind noch abso- lut in der Lernphase. Doch ich kann schon erahnen, welches Potential in dem Auto steckt.“

 

Christian Riedemann / Lara Vanneste (Sulingen / Belgien), Citroën DS3 R3T

“Ich hatte auf den Prüfungen ein ganz blödes Gefühl durch die viel zu weichen Reifen. Immer wieder hat das Heck versucht uns zu überholen. Aber die Zeiten sprechen eine andere Sprache.“

 

Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Surheim / Ufering) Mitsubishi Lancer Evo 10

„Die erste Prüfung bin ich etwas verhalten angegangen, WP 2 war schon besser.“

 

Esben Hegelund / Karsten Isacksen (DK), Peugeot 207 S2000

„Es macht unheimlich viel Spaß auf diesen Prüfungen zu fahren. Ich bin zwar noch nicht ganz in meinem Rhythmus drin, freue mich aber auf den zweiten Durchgang im Dunkeln.“

 

Max Christensen / Ole Frederiksen (DK), Subaru Impreza WRX

„Sehr anspruchsvolle Wertungsprüfungen, aber so liebe ich diese Rallye.“

 

Quelle: Wikinger-Rallye Media / Bild: ISPFD / Sportfotocenter.de

Mathias Mahrholz

Mathias Mahrholz ist Geschäftsführer der Agentur Coolboards Media, einer Crossmedia Agentur aus der Lausitz. Seit 2007 fest etabliert im Motorsport hält er uns kontinuierlich auf dem Laufenden aus den verschiedensten Bereichen des Motorsports und deren Begleitthemen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie auf Coolboards Media. Sein Persönliches Profl finden Sie auf Facebook, sowie XING