Ungefährdeter Sieg für Rolf Volland bei Reifenpoker in Belgien
Weiterstadt / Maasmechelen – Die Strecke unbekannt, das Wetter wechselhaft – normalerweise keine guten Voraussetzungen, um Leuten mit Streckenerfahrung die Rückleuchten zu zeigen. Für Rolf Volland mit seinem Fabia S 1600 war der Lauf zur Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem „Duivelsbergcircuit“ im belgischen Maasmechelen dennoch kein Problem.

Ungefährdeter Sieg für Rolf Volland bei Reifenpoker in Belgien | (C) ŠKODA AUTO DEUTSCHLAND GmbH
Trotz eines eng gesteckten Zeitplans nutzte er die Trainings- und Qualifikationsläufe der Eintagesveranstaltung, um sich immer besser mit der Strecke auf dem Teufelsberg vertraut zu machen und sich mit einer Bestzeit für die Pole Position des Finales zu qualifizieren. Von dort aus gewann er ungefährdet das Rennen, vor René Münnich, der mit seinem zweiten Platz auf seinem Fabia S 1600 der Marke Škoda eine Doppelspitze auf dem Siegerpodium bescherte.
Das ständig wechselnde Wetter sorgte für Stress im Hinblick auf Fahrwerksabstimmung und Reifenwahl. Vor einem der Qualifikationsläufe setzte plötzlich Regen ein, aber die unerbittlich tickende Uhr ließ vor dem Start nur noch den Tausch der Vorderräder gegen Regenreifen zu. Auf der Hinterachse des Fabia S 1600 verblieben die Slicks.
Als sich später das Wetter auch vor dem Finallauf von der launischen Seite zeigte, entschied sich Volland als einziger Teilnehmer erneut und dieses Mal freiwillig für Mischbereifung: „Die schnellen Asphaltkurven begannen nach einem Regenguss gerade wieder abzutrocknen, der Schotter und die engen Kurven waren noch nass. Also wählte ich Slicks vorne und Regenreifen hinten, und damit konnte man bei vorsichtiger Fahrweise durchaus leben – auch wenn das Fahrverhalten in den Kurven etwas wechselhaft war“, sagte Rolf Volland nach seinem Sieg.
Das Resultat der „vorsichtigen“ Fahrweise: Ein Sieg mit fünf Sekunden Vorsprung vor
René Münnich mit Regenreifen, Sven Seeliger (Ford) mit Slicks und Mandie August (VW) mit Regenreifen.





