Regen oder nicht?

Dunkle Wolken hingen heute Morgen über dem Service-Park in Trier, während die Fahrer die Reifenwahl für die aus drei WP bestehende erste Schleife diskutierten. Die Wetterfrösche halten Regen auf WP 2 und 3 für möglich.

Kris Meeke/Paul Nagle (GB/IRL - Mini John Cooper Works) | (C) Sportfotocenter.de

 

Es war abzusehen, dass das bisher schwüle Sommerwetter nicht bis Freitag anhalten würde. Zwar wurde der Südwesten Deutschlands von den heftigen Gewitterstürmen weiter nördlich verschont, doch freundlich sieht es auch hier nicht aus: Als die Top-Drifter heute die Vorhänge ihrer Hotelfenster öffneten, blicken sie auf einen ziemlich trüben, grauen Himmel.

Was also tun? Bei Citroën haben sich die beiden Sébastiens für die weiche Version des MICHELIN Pilot Sport entschieden, führen aber jeweils zwei Exemplare mit der härteren Laufflächenmischung als Alternative mit. Loeb beabsichtigt, WP 1 „auf die harte Tour“ zu fahren, sprich: Er montiert die beiden „H“-Reifen an der Vorderachse. Ogier hingegen kündigte an, die harten Pneus nur auf einer Fahrzeugseite zu verwenden. Sollte es tatsächlich auf den beiden folgenden Prüfungen regnen, werden die beiden Werks-DS3 WRC für WP 2 und 3 rundum auf „Weich“ wechseln.

Bei Ford und MINI fiel die Reifenwahl erheblich konventioneller aus: Ihre Werksfahrer setzen durchgehend auf vier härtere MICHELIN Pilot Sport H plus je einen als Ersatz im Kofferraum.

Die erste Schleife wird zeigen, wer richtig gepokert hat.

SRC: Michelin