Drei ŠKODA bei Halbzeit vorn

Nach Prüfung Nr. 7 von insgesamt dreizehn – wobei von der ersten Etappe schlussendlich nur die erste Prüfung mit Matthias Kahle auf Platz eins und Mark Wallenwein als Vierter gewertet wurde – liegen Kahle und Wallenwein mit ihren Fabia S2000 auf dem zweiten bzw. dritten Platz. Das mit 0,7 Sekunden Vorsprung auf Kahle führende Team fährt ebenfalls einem ŠKODA: Ruben Zeltner/Christian Doerr sind mit einem privaten Octavia WRC unterwegs.

Kahle will die Führung zurück | (C) ISPFD / Sportfotocenter.de

Matthias Kahle gab sich am Servicepunkt nach dem Verlust der Führung kampfeslustig: „Wir wurden durch ein Problem mit der Handbremse behindert. Sie wirkte plötzlich auf alle vier Räder, dadurch konnten wir nicht, wie sonst üblich, in engen Kurven das Heck herumholen. Das hat Zeit gekostet, die wir aber auf den nächsten Prüfungen wieder hereinholen werden. Wir wollen wieder an die Spitze“, sagte der Fabia Pilot, der auch ein paar Blessuren am Frontspoiler verpflastern ließ – das Auto war nach einem weiten Flug über eine Sprungkuppe steil gelandet und voll in die Federn eingetaucht, bis die Front Bodenkontakt hatte.

Mark Wallenwein hat sich gegenüber seinem vierten Platz von der ersten Etappe am Samstagmorgen um einen Platz verbessert und ließ am Service ein paar Veränderungen vornehmen. „In den mittelschnellen Ecken geht es ganz gut, aber in den wirklich schnellen Kurven habe ich auf dem Schotter noch nicht das volle Vertrauen in das Auto. Ich lasse mir jetzt ein paar zusätzliche Rillen in die Reifen schneiden und passe meine Differential-Einstellungen denen von Matthias an. Da geht sicher noch was“, sagte der schwäbische Youngster.